Medizinische Themen
Schwangerschaft
Einer werdenden Mutter werden zur Vorsorge eine Reihe von Untersuchungen und Tests angeboten. Dazu kann auch eine Blutuntersuchung gehören, mit der die Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen einer Chromosomenstörung oder eines Neuralrohrdefektes ("offener Rücken") bei einem ungeborenen Kind vorliegen kann.
Nicht jedes Untersuchungsverfahren ist für jede betroffene Person gleichermaßen gut geeignet. In einem
Health Technology Assessment-Bericht wurden deshalb die Tests für die Risikoerkennung analysiert und untersucht, ob es Frauen gibt, für die ein Test besonders sinnvoll oder weniger gut geeignet ist. Die Ergebnisse der Analysen und abschließende Empfehlungen finden Sie auf den folgenden Seiten, ebenso Hintergrundinformationen zur Chromosomenstörungen und den Neuralrohrdefekt und über die Möglichkeiten, diese Störungen zu erkennen.
Durch Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft kann untersucht werden, ob die Schwangerschaft einen normalen Verlauf nimmt oder ob bei der Entwicklung des Kindes Störungen vorliegen. Deshalb sehen die Mutterschaftsrichtlinien während einer Schwangerschaft neben anderen Untersuchungen drei routinemäßige Ultraschalluntersuchungen (Ultraschall-Screening) vor.
Zuletzt geändert am: 04.04.2005