Knochendichtemessung
Wann ist eine Knochendichtemessung von Nutzen?
Nach den derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen ist eine Knochendichtemessung nur für folgende Personen von Nutzen:
- Für Patientinnen / Patienten mit vorhandenen Wirbelbrüchen und / oder anderen Knochenbrüchen, bei denen die ärztliche Befragung und Untersuchung sowie ein Röntgenbild deutliche Hinweise auf eine Osteoporose erbracht haben
- Für Patientinnen / Patienten mit medikamentöser Osteoporose-Behandlung zur Kontrolle der Behandlung:
Hierbei sollte der Zeitraum zwischen zwei Kontrollmessungen in der Regel mindestens zwei Jahre betragen, da die Messergebnisse erst dann einen Behandlungserfolg zeigen können.
Anhand der gemessenen Knochendichte kann beurteilt werden, ob bzw. wie stark die Knochendichte vermindert ist (siehe Untersuchungsergebnis), ob die untersuchte Person medikamentös behandelt werden soll oder ob eine bereits durchgeführte Behandlung die Knochendichte erhalten oder gesteigert hat.
Wissenschaftlich ungeklärt ist die Frage, ob die Knochendichtemessung generell von Nutzen ist für Patientinnen / Patienten mit einer Kortisonbehandlung und / oder mit Erkrankungen, die häufig eine Osteoporose verursachen (siehe sekundäre Osteoporose), bei denen aber die ärztliche Untersuchung (Befragung, körperliche Untersuchung, Röntgenbild) keine deutlichen Hinweise auf eine Osteoporose erbringen.
Zuletzt geändert am: 24.03.2003