Alternativmedizin
Osteopathie
Die Osteopathie wird als sanfte Behandlungsalternative bei einer Reihe von Erkrankungen speziell des Bewegungsapparates beschrieben. Erkrankungen sollen in ihren frühen Entwicklungsstadien erkannt und behandelt werden, um das Ausbrechen dieser Erkrankung zu vermeiden.
Wie andere Zweige der komplementären und alternativen Medizin arbeitet die Osteopathie nach dem Prinzip, die Selbstheilungskräfte des Menschen zu stärken. Das soll dadurch erreicht werden, dass Stauungen und Verspannungen, die sich in Fehlhaltungen äußern können, beseitigt werden. Stauungen und Verspannungen in einem Teil des Körpers können weitere Störungen auch in entfernten Bereichen des Organismus nach sich ziehen.
Ein osteopathisch arbeitender Therapeut diagnostiziert die als somatische Dysfunktion bezeichneten Störungen. Dazu tastet er die Muskeln, Faszien (feste Bindegewebe) und auch spezielle Organe seiner Patienten ab und stellt die dem Körper eigenen Bewegungsmuster fest. Die osteopathische Behandlung wirkt sich auf den gesamten Organismus aus.
Die Osteopathie wird von Ärzten und Heilpraktikern angeboten, außerdem gibt es osteopathisch arbeitende Physiotherapeuten.
Den Versicherten der GEK sollen durch das Wissensangebot "Osteopathie" Informationen über den wissenschaftlichen und fachlichen Hintergrund, die Anwendungsbereiche, die Risiken und Nebenwirkungen der Osteopathie sowie qualitative Aspekte der Behandlung zur Verfügung gestellt werden.
Ziel dieser Informationsseite soll eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten, aber auch den Grenzen der Osteopathie sein. Diese Verbraucherinformationen sollen Ihnen helfen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Dabei ist Folgendes zu berücksichtigen:
- Bei den genannten Anwendungsbereichen werden andere in Betracht zu ziehende medizinische Methoden nicht dargestellt.
- Die vorliegenden Informationen beruhen auf wissenschaftlicher Literatur. Durch deren Auswahl und Bearbeitung enthalten sie jedoch auch subjektive Meinungsäußerungen der Verfasser.
- Die Rubrik Risiken und Nebenwirkungen beinhaltet nach Meinung der Verfasser und laut der verwendeten Fachliteratur bedeutsame Begleiterscheinungen, die bei Anwendung der Osteopathie auftreten können. Wenn keine Risiken aufgeführt sind, bedeutet dies jedoch keineswegs, dass keine Risiken vorhanden sind.
- Die Informationen zu einzelnen Anwendungen sind nicht geeignet, eine schwerwiegende Erkrankung selbst zu erkennen bzw. gegen eine andere mit ähnlichen Beschwerden abzugrenzen.
Die Osteopathie wird von Frauen und Männern ausgeführt. Wenn im Folgenden Therapeuten, Ärzte, Heilpraktiker oder Personen aus anderen Berufsgruppen genannt werden, sind auch immer gleichzeitig Therapeutinnen, Ärztinnen, Heilpraktikerinnen usw. gemeint. Ebenso sollen sich Frauen und Männer angesprochen fühlen, wenn von Patienten die Rede ist.
Zuletzt geändert am: 23.09.2005