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Alternativmedizin

Fußreflexzonentherapie

Die Fußreflexzonentherapie ist eine Behandlungsform, die in der zur Verfügung stehenden Laienliteratur vorrangig der Selbstbehandlung und dem Bereich der "Wellness" zugeordnet wird. So soll sie der Entspannung dienen und das Befinden im Alltag verbessern. In der Fachliteratur für Gesundheitsberufe, in der die Fußreflexzonentherapie für Therapeuten beschrieben wird, finden sich auch Anweisungen für die Behandlung bei spezifischen Beschwerden.

Wie andere Zweige der komplementären und alternativen Medizin arbeitet die Fußreflexzonentherapie nach dem Prinzip, die Selbstheilungs- und Selbstordnungskräfte des Menschen zu stärken. Dabei geht es auch darum, herauszufinden, was gut tut und was dazu verhilft, dass ein Krankheitsgeschehen besser bewältigt werden kann. Viele Menschen, die alternative und komplementäre Behandlungsformen nutzen, wählen sie gerade für die Beschwerden und Symptome, die von der Schulmedizin wenig beachtet werden oder für die es dort keine befriedigende Behandlung gibt. Die Beschäftigung mit den alternativen und komplementären Behandlungsmethoden kann auch dem Ziel dienen, Experte für die eigene Gesundheit zu werden, selbst die Gesundheit allgemein zu verbessern.

Bei der Reflexzonentherapie der Füße werden spezielle Massagegriffe angewendet, die zum Teil spezifische Impulse auf die Reflexzonen ausüben. Diese Impulse können anregend oder auch beruhigend wirken und den gesamten Organismus beeinflussen. Menschen, die die Fußreflexzonenmassage bei sich selbst praktizieren oder von Therapeuten durchführen lassen, können ihre eigenen Erfahrungen über die Wirkungen sammeln. Sie sollten jedoch, wenn Sie sich dazu entschließen berücksichtigen, dass die Reflexzonenmassage wie viele alternative Behandlungstechniken in vielen Aspekten noch nicht durch hochwertige wissenschaftliche Studien erforscht ist.

Fußreflexzonenmassage zur Harmonisierung des gesamten Organismus wird von Therapeuten aus vielen Berufsgruppen angeboten. Wird sie bei spezifischen organbezogenen Beschwerden eingesetzt, muss der Therapeut berechtigt sein, die Heilkunde auszuüben, muss also Arzt, Psychotherapeut oder Heilpraktiker sein oder bedarf einer ärztlichen Anordnung.

Den Versicherten der GEK sollen durch das Wissensangebot "Fußreflexzonentherapie" Informationen über den wissenschaftlichen und fachlichen Hintergrund, die Anwendungsbereiche, die Risiken und Nebenwirkungen einer Anwendung sowie qualitative Aspekte der Behandlung zur Verfügung gestellt werden.

Ziel dieser Informationsseite soll eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten, aber auch den Grenzen der Reflexzonenmassage sein. Diese ist, wenn man sie mit anderen alternativen und komplementären Behandlungsformen und auch mit manchem Wissen der konventionellen Medizin vergleicht, in der derzeit angewandten Form eine eher junge Technik.

Diese Verbraucherinformationen sollen Ihnen helfen, sich mit dem Thema Fußreflexzonenmassage auseinanderzusetzen. So ist folgendes zu berücksichtigen:
  • Es werden bei genannten Anwendungsbereichen andere in Betracht zu ziehende medizinische Methoden nicht dargestellt.
  • Anwendungen der Fußreflexzonenmassage, die ausschließlich im Krankenhaus oder in Institutionen der Rehabilitation angewendet werden, werden nicht berücksichtigt.
  • Die vorliegenden Informationen sind auf wissenschaftlicher Literatur beruhende, aber letztlich von den Verfassern getroffene, subjektive Meinungsäußerungen.
  • Die Rubrik Risiken und Nebenwirkungen beinhalten nach Meinung der Verfasser und laut der verwendeten Fachliteratur bedeutsame Begleiterscheinungen, die bei Anwendung der Reflexzonenmassage auftreten können. Wenn keine Risiken aufgeführt sind, bedeutet dies jedoch keineswegs, dass keine Risiken vorhanden sind.
  • Die Informationen zu einzelnen Anwendungen sind nicht geeignet, eine schwerwiegende Erkrankung selbst zu erkennen bzw. gegen eine andere mit ähnlichen Beschwerden abzugrenzen. Die Informationen sind keine Anweisungen oder Anleitungen für eine Therapie.


Zuletzt geändert am: 07.07.2005
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