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Chinesische Pflanzenheilkunde

Was ist chinesische Pflanzenheilkunde?

Die chinesische Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) lehrt, wie Rezepturen aus Heilkräutern mit spezifischen Wirkungen zusammen- und hergestellt werden. Die Rezeptur berücksichtigt die individuellen Disharmoniemuster eines Patienten, die durch die aktuelle Störung und seine Konstitution bedingt sind.

Die aus den Pflanzen gewonnenen Arzneien sollen auf den ganzen Menschen einwirken, da die Disharmoniemuster immer als Ausdruck einer umfassenden Störung aufgefasst werden. Die Arzneimittel dienen nicht nur dazu, einzelne Symptome zu beheben. Das Ziel einer Behandlung ist es, die dem Disharmoniemuster zugrunde liegende Störung zu behandeln. Nach der Behebung beispielsweise einer Schwäche würden dann auch die Symptome zurückgehen.

Die chinesische Medizin klassifiziert die Pflanzen nach ihrem Geschmack, ihrem energetischen Einfluss, ihrem Einfluss auf die Funktionskreise und ihrer Wirkrichtung. In der westlichen Medizin erfolgt die Klassifikation über die Wirkung der analysierten Inhaltsstoffe. Damit unterschieden sich die grundlegenden theoretischen Vorstellungen und die praktische Herangehensweise grundsätzlich.
Zuletzt geändert am: 27.03.2007
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