Wirkprinzip der Aromatherapie
Wie wirkt die Beeinflussung über den Geruchssinn?
In der Schleimhaut des oberen Nasenraumes befindet sich das Riechepithel mit den Riechzellen. Haarfeine Fortsätze dieser Zellen sind in eine dem Nasenraum zugewandte Schleimschicht eingebettet.
Sie tragen die Geruchsrezeptoren.
Ein Rezeptor ist ein speziell aufgebautes Eiweißmolekül in der Zellmembran, das beim Kontakt mit einem Geruchsmolekül seine Struktur verändert und eine elektrische Erregung der Nervenzelle auslöst. Diese Erregung wird durch nachgeschaltete Zellen an den Riechnerv fortgeleitet. Vom Riechnerv werden Nervensignale sowohl in Hirnregionen weitergeleitet, die der Wahrnehmung des Geruchs dienen (Riechrinde), als auch in entwicklungsphysiologisch ältere Anteile des zentralen Nervensystems, die Gefühle und die Motivation beeinflussen sowie in die Steuerung von Hormonen eingreifen.
Diese Verbindungen des Geruchssinns mit Anteilen des Gehirns, die ganz zentral auf die Steuerung sowohl des autonomen Nervensystems Einfluss nehmen als auch Gefühle und die Steuerung des Antriebs beeinflussen, kann einen Teil der Wirkung ätherischer Öle wie
Zuletzt geändert am: 23.05.2005