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Risiken

Nebenwirkungen bei unsachgemäßer Anwendung

  • Werden ätherische Öle überdosiert, kann es zu Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen kommen. Bei Vergiftung durch Einnahme einer großen Menge sind auch Verwirrungszustände, Störung der Bewegungskoordination (Ataxie), Krämpfe und sogar Koma beobachtet worden.
  • Wenn überalterte oder verunreinigte Öle verwendet werden oder die Verdünnungsempfehlungen nicht beachtet werden, kann es zu Hautreizungen und Allergien kommen.
  • Ätherische Öle sind temperaturempfindlich. Zu beachten ist das bei sehr heißen Wannenbädern. Je wärmer die Haut, desto eher dringen ätherische Öle in diese ein und können Reizungen verursachen. Besonders hoch ist diese Gefahr einer (nicht zwangsläufig allergischen) Reaktion bei allen Zitrusölen (außer Bergamotte) und Nadelölen. Verstärkt wird dieser Effekt noch, wenn die Öle überaltert sind.
  • Selbst hergestellte Ölmischungen für therapeutische Zwecke sollten nicht länger als ein Jahr verwendet werden, da sich in ihnen neue Verbindungen bilden können, die u. U. unerwünschte Nebeneffekte erzeugen können. Auch sollten nicht zu viele ätherische Öle miteinander gemischt werden.
  • Ätherische Öle sind, selbst in der Duftlampe, nicht für den Dauergebrauch geeignet. Wird z. B. die Raumluft ständig mit Chemikalien überlastet, können Atembeschwerden, Allergien, Kopfschmerzen und Übelkeit die Folge sein.
Zuletzt geändert am: 23.05.2005
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