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Indikationen und Nutzen

Demenz

Ätherische Öle können zur Beruhigung bei Unruhezuständen und zur Steigerung des Wohlgefühls als zusätzliche Therapie bei demenzkranken, älteren Menschen eingesetzt werden. Es wird zum Beispiel Melisse (Melissa officinalis), aber auch Lavendel (Lavandula angustifolia) verwendet.

Allerdings können Unruhezustände bei demenzkranken Personen mehrere Ursachen haben. Sie können neben hirnorganischen auch biographische Ursachen haben oder in einer Änderung der Umgebung oder täglichen Routine begründet sein. So kann es zum Beispiel sein, dass eine demenzkranke Person jeden Nachmittag gegen 15:00 Uhr unruhig wird, weil sie es gewohnt war, um diese Zeit mit dem Hund auszugehen. In dem Fall ließe sich die Unruhe wahrscheinlich eher durch einen Spaziergang, als durch Aromatherapie beheben.

Bei Niedergeschlagenheit, Depression und Antriebsschwäche im Rahmen der Demenz können auch folgende Öle verwendet werden:

  • Weihrauch (Boswellia carteri)
  • Neroli (Citrus aurantium var. amara)
  • Basilikum (Ocimum basilicum var. album)
  • Marjoran (Origanum marjorana)
  • Rose (Rosa damascena) oder
  • Muskatellersalbei (Salvia sclarea)


Belebend und stimulierend wirken auch Rosmarin (Rosmarinus officinalis) und Pfefferminz (Mentha x piperita)

Es wird derzeit auch untersucht, ob die Alzheimer Krankheit direkt mit ätherischen Ölen behandelt werden könnte, die Forschungen darüber sind aber noch nicht abgeschlossen.
Zuletzt geändert am: 23.05.2005
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